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Sonntag, 6. September 2009

Italien...

... der Traum von einem Urlaub. Für mich ist es bisher nirgends schöner gewesen als in Italien. In diesem Jahr hatten wir uns mit vier anderen Familien in einer Klosteranlage eingemietet, die unweit von Florenz und Arezzo liegt. Am ersten Tag wurden wir mit einem heftigen Gewitter begrüßt, das sich direkt vor dem Pratomagnogebirge und damit über uns entlud.
Im Pratomagno kann man auch sehr schön wandern, wofür man allerdings auch früh aufstehen muss, sonst wird's zu heiß.

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Florenz, das in einer 3/4 Stunde auf Landstraßen zu erreichen war, haben wir auch besucht. Meine Angst vor dem Verkehr dort erwies sich als völlig unbegründet und so hatten wir einen sehr schönen Tag in Florenz.
Es war sehr heiß, sämtliches Getrunkenes kam als Schweiß wieder zum Vorschein, und wir haben uns vorwiegend von Eis ernährt.
Die Sehenswürdigkeiten sind wahrhaftig sehenswürdig. Allem voran der Dom:

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Morgens schlängelten sich hier noch die Besuchergruppen, nachmittags sind wir einfach hineinspaziert ohne irgendwelche Wartezeiten.
Fantastische Deckengemälde, Marmormosaiken und architektonische Höchstleistungen prägen das Erscheinungsbild des Doms.

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Der zugehörige Glockenturm, der Campanile, steht nur wenige Meter vom Dom entfernt:

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Nach 414 Stufen hat man einen fantastischen Blick über die Stadt, eine leichte Brise lässt den Schweiß trocknen und die Aussicht ist einfach nur berauschend:

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Hier sieht man eine weiße Kirche im Hintergrund, das ist Santa Croce, in der auch das Grabmal des Galileo zu finden ist. Etwas rechts die beiden eckigen Türmchen markieren den Eingang zur Ponte Vecchio.

Ein weiterer sehr lohnenswerter Ausflug, der den ganzen Tag dauerte war die Fahrt nach Capalbio, wo wir den Giardino dei tarocchi anschauen wollten. Auf dem Weg dorthin machten wir Halt um das etruskische Kleinod Pitigliano zu besichtigen:

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Die Stadt ist sehr alt, existierte schon zu etruskischen Zeiten und ist direkt in den Tuffstein gebaut. Die Ziegel für die Häuser sind teilweise aus dem Tuffstein geschnitten worden. Auch in der Umgebung von Pitigliano kommt sehr viel Tuffstein vor, so dass die Etrusker Wege in den Stein gehauen haben, um von einem Ort zum anderen zu gelangen. Die Wege sind mit raffinierten Abwassersystemen versehen, so dass das Wasser nirgendwo stehen bleiben konnte. Der Weg von Pitigliano nach Scansano ist über 8 Kilometer in den Tuffstein gehauen. Unglaublich, das zu sehen....

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Und wunderbar kühl, dort zu gehen.

Von Pitigliano aus war der Weg zu Niki de Saint Phalles Tarotgarten nicht mehr weit, höchstens eine halbe Stunde, eher weniger.
In dem Tarotgarten hat Niki de Saint Phalle die 22 Karten der großen Arkana als Skulpturen dargestellt. Sie selber sah den Schaffensprozess dieses Skulpturenparks als Initiation. Die Besucherin sieht es sicher ähnlich, sich hier stunden-/tagelang aufzuhalten wäre kein Problem. Alle Facetten der Skulpturen zu erfassen, ist ein Ding der Unmöglichkeit, also wenn Ihr die Möglichkeit habt, fahrt hin und genießt!!
Betritt man den Tarotgarten ist von den Skulpturen kaum was zu sehen, und dann plötzlich sieht man sich der ganzen Pracht gegenüber:

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Diese Skulptur ist der Gehängte, nicht auf den ersten Blick zu erkennen, aber auf den zweiten:

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Niki schreibt dazu:
"Der Gehängte hat zu allen Zeiten Dichter und Künstler fasziniert. T.S. Eliot bezog sich auf ihn in seiner Dichtung 'The Waste Land'. Geheimnisvoll und mehrdeutig hängt die Figur an ihrem Fuß. Was soll das bedeuten? In dieser Lage sieht der Hängende die Welt auf dem Kopf, das heißt in NEUER WEISE. Diese Karte stellt auch das Mitleid dar."
Ja, auf ganz neue Weise sieht auch sie, die Niki, diese Karte.

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Ich kann die ganze Schönheit, die sich mir hier darstellt nicht fassen....

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So sehe ich aus, wenn ich total hin und weg bin....:-)

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